Feucht




Drucklos wasserführend




Unter Druck wasserführend


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Risse im Beton

Feuchtezustand von Rissen und Rissufern

Für die richtige Füllgutwahl muss festgestellt werden, ob der Riss trocken, feucht oder wasserführend ist, da Feuchtigkeit und Wasser bei nicht speziell feuchtigkeitsverträglichen Füllgütern zu unkontrollierten Reaktionsergebnissen führen können. Gemäß ZTV-RISS 93 werden diese Feuchtezustände wie folgt definiert.

trocken
  • Wasserzutritt nicht möglich
  • Beeinflussung des Rissbereiches durch Wasser nicht feststellbar
  • Wasserzutritt möglich, aber seit hinreichend langer Zeit ausschließbar
  • Rissufer optisch feststellbar trocken (Beurteilung an Trockenbohrkernen)
  • Rissufer nach Labormethoden trocken beurteilt
feucht
  • Farbtonveränderung im Rissbereich durch Wasser, jedoch kein Wasseraustritt
  • Anzeichen für Wasseraustritt in der unmittelbar zurückliegenden Zeit
  • Rissufer erkennbar feucht oder matt-feucht (Beurteilung an Trockenbohrkernen)
  • Rissufer nach Labormethoden feucht beurteilt
drucklos wasserführend
  • Wasser in feinen Tröpfchen im Rissbereich erkennbar Wasser perlt aus dem Rissbereich
unter Druck wasserführend
  • zusammenhängender Wasserfilm tritt aus dem Riss aus

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